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Mit Zimtduft zum weihnachtlichen Kaufrausch

Veröffentlicht am 17.12.2019

Marketingexperten der Uni Magdeburg zeigen den Einfluss von Düften auf unser Konsumverhalten

Jun.-Prof. Dr. Marcel Lichters (links) und Prof. Dr. Marko Sarstedt auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt.
Foto: Jana Dünnhaupt/Universität MagdeburgJun.-Prof. Dr. Marcel Lichters (links) und Prof. Dr. Marko Sarstedt auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt. Foto: Jana Dünnhaupt/Universität MagdeburgIn einer Studie haben Wirtschaftswissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg nachgewiesen, dass Konsumenten eher teure Luxusprodukten kaufen, wenn sie warmen Düften wie Zimt, Vanille oder Karamell ausgesetzt sind. Die Wissenschaftler erklären das Verhalten damit, dass sich Menschen durch warme Düfte eingeengt fühlen, etwa so, als würden sie sich in einer großen Menschenmenge befinden.

„Um dieses beklemmende Gefühl zu kompensieren und sich von anderen abzuheben, kaufen wir Statusprodukte – also eher den SUV als den Kleinwagen“, erklärt Jun.-Prof. Dr. Marcel Lichters von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Universität Magdeburg. Das gebe den Konsumenten „gefühlt“ die Kontrolle über die Situation zurück.

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Festliche Ehrungen zum 33. Dentsply Sirona-Förderpreis

Veröffentlicht am 22.11.2019

Die Sieger des 33. DGZMK/BZÄK/ Dentsply Sirona Förderpreises sowie Jurymitglieder und die Präsidenten von BZÄK und DGZMK sowie Dr. Frank Pfefferkorn, Dentsply Sirona (Foto: DentsplySirona/fotoagentur roth)Die Sieger des 33. DGZMK/BZÄK/ Dentsply Sirona Förderpreises sowie Jurymitglieder und die Präsidenten von BZÄK und DGZMK sowie Dr. Frank Pfefferkorn, Dentsply Sirona (Foto: DentsplySirona/fotoagentur roth)Die Preisverleihung zum 33. Dentsply Sirona-Förderpreis, unterstützt von der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und der Deutschen Gesellschaft für Zahn, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), bildete im Hotel Möwenpick in Frankfurt/Main wieder traditionell den Schlussakkord beim wissenschaftlichen Kongress zum Deutschen Zahnärztetag 2019.

Einer der – laut BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel – „wichtigsten Wissenschaftsevents für junge Zahnärztinnen und Zahnärzte“ fand in der Siegerehrung sein spannendes Ende. Insgesamt 21 Teilnehmer*innen aus 17 Hochschulstandorten waren in diesem Jahr im Wettstreit um die beiden ersten Plätze und die damit verbundene Reise zur Jahrestagung der AADR in die USA im kommenden Jahr angetreten. 

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Vier Zahnärztinnen in neuem Praxismodell am Start

Veröffentlicht am 18.11.2019

Erste „Zahnarztpraxis der Zukunft“ in Düsseldorf eröffnet – nächster Standort soll bald folgen

Sieht aus wie ein Hotel, ist aber eine Zahnarztpraxis: Der Eingang der ZAP*8 heißt Patienten willkommen. (Foto: Tegtmeier/Pfadfinder Kommunikation)Sieht aus wie ein Hotel, ist aber eine Zahnarztpraxis: Der Eingang der ZAP*8 heißt Patienten willkommen. (Foto: Tegtmeier/Pfadfinder Kommunikation)Mitte Oktober wurde die erste Zahnarztpraxis der Zukunft (ZPdZ) im Düsseldorfer Stadtteil Lörick eröffnet. In der digitalen Praxis namens „ZAP*8 – Zahnarztpraxis am Seestern“ arbeiten künftig vier junge Zahnärztinnen in Voll- beziehungsweise Teilzeit in einer Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) zusammen.

Zur feierlichen Eröffnung und Führung durch diese Modellpraxis lud die ZPdZ am 8. November 2019 ein.

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Weit verbreitete Irrtümer über das Zahnen – Stiftung Kindergesundheit informiert

Veröffentlicht am 16.10.2019

Zähne bekommen macht nicht krank!

Zum Thema Zahnen halten sich viele Mythen hartnäckig. Foto: PixabayZum Thema Zahnen halten sich viele Mythen hartnäckig. Foto: PixabayDiese Erfahrung machen alle jungen Eltern: Wenn Kinder ihre ersten Zähne bekommen, leiden sie auch häufig unter Fieber, Durchfall, Ohrenschmerzen oder Erkältungen. Da liegt die Vermutung nahe, dass sie durch das Zahnen krank geworden sind.

Doch wie stark ein zahnendes Kind auch quengelt: Der Durchbruch der Zähne ist keine Krankheit, sondern ein normaler, natürlicher Vorgang, der zu Kindheit gehört wie Wachsen und Laufenlernen, betont die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme.

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iMED DENT: Modellstudiengang Zahnmedizin geht im UKE an den Start

Veröffentlicht am 16.10.2019

Studierende bei einer Vorlesung im Hörsaal des UKE (Foto: UKE)Studierende bei einer Vorlesung im Hörsaal des UKE (Foto: UKE)Start in den neuen Modellstudiengang iMED DENT am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE): Am 14. Oktober nahmen 67 Erstsemester ihr Studium der Zahnmedizin auf. Erstmals wird im Wintersemester 2019/20 nach dem neuen Curriculum unterrichtet.

Kernelemente des neuen Studiengangs sind – wie schon beim 2012 eingeführten Modellstudiengang Humanmedizin – die frühe und enge Vernetzung von theoretischen und praktisch-klinischen Ausbildungsinhalten sowie eine wissenschaftliche und praxisorientierte Ausbildung vom ersten Semester an.

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Diese digitalen Hilfsmittel bevorzugen Studierende für ihr Studium

Veröffentlicht am 16.10.2019

Sandra Aßmann, Katharina Mojescik und Mario Engemann (von links) vom Bochumer Institut für Erziehungswissenschaft (Foto: Damian Gorczany)Sandra Aßmann, Katharina Mojescik und Mario Engemann (von links) vom Bochumer Institut für Erziehungswissenschaft (Foto: Damian Gorczany)Obwohl Studierenden eine Fülle von digitalen Hilfsmitteln zur Verfügung steht, um das Lernen zu organisieren, nutzen sie in manchen Situationen doch lieber Zettel und Stift oder einen Ausdruck. Das ist eines der Ergebnisse des Projektes „You(r) Study“, das die Universität zu Köln koordiniert und an dem die Ruhr-Universität Bochum beteiligt ist.

Prof. Dr. Sandra Aßmann, Katharina Mojescik und Mario Engemann vom Bochumer Institut für Erziehungswissenschaft untersuchten in Gruppendiskussionen, welche digitalen Angebote Studierende in welchen Situationen nutzen und welche Vor- und Nachteile das mit sich bringt.

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Social Media: Eine Gefahr für unsere Gesundheit?

Veröffentlicht am 01.10.2019

Foto: PixabayFoto: PixabayAuf Social Media-Plattformen wie Facebook findet sich eine große Fülle an gesundheitlichen Fehlinformationen. Dies lässt sich etwa am Beispiel von Neuigkeiten zum Thema „Impfen“ beobachten. Gleichzeitig verringert sich die Zahl von Spezialisten im Gesundheitsjournalismus. Eine solche Entwicklung kann ernsthafte schädliche Auswirkungen haben.

Menschen wenden sich an soziale Netzwerke, um sich über Gesundheitsthemen zu informieren. Doch diese Netzwerke sind übersät von Falschmeldungen und Ungenauigkeiten, wie Forscher in Sydney herausgefunden haben. 

„Eine Untersuchung legt nahe, dass bis zu einem Drittel der Videos bei Youtube über bestimmte Gesundheitsthemen ungenaue oder verzerrte Informationen wiedergeben.“, erläutert die Expertin Maryke Steffens, die zur Zeit im Rahmen einer großen Studie am Australian Institute of Health Innovation‘s Centre for Health Informatics der Macquarie University über die Verbreitung von klinischen Nachweisen und Fehlinformationen forscht.

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Buchtipp: Der Hass im Netz und woher er kommt

Veröffentlicht am 01.10.2019

Prof. Dr. Elke Wagner, Professorin für Spezielle Soziologie und Qualitative Methoden der Empirischen Sozialforschung, Universität Würzburg (Foto: privat)Prof. Dr. Elke Wagner, Professorin für Spezielle Soziologie und Qualitative Methoden der Empirischen Sozialforschung, Universität Würzburg (Foto: privat)Ist aus dem Internet eine Plattform für Wut und Angst geworden? Wie kommt es zur Hasskommunikation und warum geben wir so viel Privates preis? Eine Soziologin der Uni Würzburg hat sich in ihrem neuesten Buch auf Spurensuche begeben.

Pöbeleien gegen den Nachbarn, Aggression gegen Promis, Hass und Morddrohungen gegen Politiker. Wer an die Sozialen Medien denkt, hat sehr oft kein gutes Bild über Plattformen wie Facebook, Twitter und Co. Und das nicht ganz zu Unrecht. Im Gegensatz zu „klassischen“ Medien sind die Sozialen Medien voll mit Privatem beziehungsweise privaten Ansichten und verbreiten hochemotionale Meinungen oft wie Nachrichten. Das führt dazu, dass sich Privatheit und Öffentlichkeit grundsätzlich verändern. 

Als intimisierte Öffentlichkeiten bezeichnet Elke Wagner, Professorin für Spezielle Soziologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU), dieses neue System.

In ihrem neuen Buch Intimisierte Öffentlichkeiten – Pöbeleien, Shitstorms und Emotionen auf Facebook“ nimmt Wagner die aktuelle Diskussion über Soziale Medien, Privatheit und Hasskommunikation auf und analysiert diese neu entstandenen Öffentlichkeiten.

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40. Leverkusener Jazztage – musikalische Juwelen zum Jubiläum

Veröffentlicht am 30.09.2019

Das Logo der 40. Leverkusener JazztageDas Logo der 40. Leverkusener JazztageVon  Incognito, Klaus Doldingers Passport und der WDR-Bigband bis hin zu Samy Deluxe und Element of Crime – ein Feuerwerk an Jazz, Soul, Funk, Hiphop und Pop

Gentleman, Incognito, Klaus Doldingers Passport, Element of Crime, Tina Dico, 4WheelDrive, Bill Evans, Samy Deluxe, WDR-Bigband featuring Yellowjackets, Billy Cobham oder Götz Alsmann – sie alle und noch viele weitere Künstler sind dabei, wenn die Leverkusener Jazztage am 7. November 2019 zum 40. Mal ihre Pforten öffnen. 

Auch das Jubiläumsprogramm ist wieder breit gefächert und lebt von seinen Gegensätzen. Vom Solokünstler bis zur Big Band, vom Jazz bis zum Pop, Rock, Funk und Soul sind alle Formationen und Genres vertreten.

Mit mehr als 200 internationalen und nationalen Musikern und mehr als 25.000 Besuchern jährlich ist es einer der Höhepunkte im nationalen und internationalen Festival-Kalender.

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So lesen und schreiben die Generationen X, Y und Z

Veröffentlicht am 17.09.2019

Foto: PixabayFoto: PixabaySelf-Publishing, das verlagsunabhängige Veröffentlichen von Büchern, boomt. Ende 2016 war noch etwa jede vierte Erstauflage ein Self-Publishing-Titel, Ende 2017 war es bereits jede dritte. Zu den Autoren zählen vor allem begeisterte Hobby-Schreiber sowie Experten, die über besonderes Nischenwissen verfügen. Insgesamt liegen über den Markt und die Autoren aber noch relativ wenige Daten vor.

Grund genug für die IUBH, gemeinsam mit BoD zu überprüfen, wie die Generationen X, Y und Z Medien nutzen und wie groß das Interesse am eigenen Publizieren ist. Damit liefert die Studie* wertvolle Hinweise, um potenzielle Self-Publishing-Autoren früher und gezielter ansprechen zu können.

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Zahnreparatur ganz anders? Neuer Mechanismus könnte die Zahnbehandlung der Zukunft verändern

Veröffentlicht am 09.08.2019

Das Bild zeigt eine Population von mesenchymaler Stromazellen (grün), die in einem Zahn wandern, um Gewebe zu regenerieren.

(Quelle: Media and Communications | University of Plymouth)Das Bild zeigt eine Population von mesenchymaler Stromazellen (grün), die in einem Zahn wandern, um Gewebe zu regenerieren. (Quelle: Media and Communications | University of Plymouth)Forscher des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden entdeckten zusammen mit internationalen Kollegen eine neue Stammzell-Population in den Frontzähnen von Mäusen

Stammzellen sind der Schlüssel bei der Entstehung von Gewebe. Sie entwickeln sich zu spezialisierten Zelltypen im ganzen Körper - bis hin zu den Zähnen. Ein internationales Forscherteam, in dem auch Wissenschaftler des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden (BIOTEC) mitgewirkt haben, hat einen Mechanismus gefunden, der eine neue Art der Zahnreparatur begründen könnte.

Das Team entdeckte eine neue Population mesenchymaler Stromazellen in den Frontzähnen von Mäusen. Es hat gezeigt, dass diese Zellen zur Bildung von Dentin beitragen, dem Hartgewebe eines Zahns.

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Studie: Gesundheitsrisiko Instagram – Abhängig sind nur die Anderen

Veröffentlicht am 08.08.2019

Immer im Einsatz: Das Smartphone mit der App Instagram. Foto: PixabayImmer im Einsatz: Das Smartphone mit der App Instagram. Foto: PixabayDurch die intensive Nutzung der Fotoplattform Instagram verändert sich das Leben. Reiseziele, Einrichtungen und Mahlzeiten werden nach ihrer Fototauglichkeit ausgewählt. Welche Auswirkung diese permanente Nutzung auf die Gesundheit hat, untersuchte Vanessa Häusler, Absolventin Medien- und Kommunikationsma-nagement an der SRH Fernhochschule, in ihrer Bachelorarbeit „Auswirkungen von sozialen Netzwerken auf die Gesundheit der Nutzer der Generation Y“.

Dazu wurde eine zweiwöchige Online-Befragung mit rund 300 Teilnehmern durchgeführt, bei welcher der Fokus auf dem allgemeinen Wohlergehen lag. Alle Befragten kamen aus den Geburtsjahrgängen 1981 bis 1995, zählen also zur sogenannten Generation Y.

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Langzeitstudie belegt: Anpassungsfähige Zahnfüllungen sind besser als starre

Veröffentlicht am 31.07.2019

Nach 29 Jahren waren Hybrid-Composite-Füllungen noch zu 71,4 Prozent voll funktionsfähig

Prof. Dr. Peter Gängler (Foto: Jürgen Appelhans)Prof. Dr. Peter Gängler (Foto: Jürgen Appelhans)Zahnfüllungen, die sich flexibel dem Abrieb der Zähne anpassen, halten länger als starre Füllungen. Das ist das Ergebnis einer prospektiven Langzeitstudie über 29 Jahre der Universitäten Jena und Witten/Herdecke.

„Wir konnten erstmalig zeigen, dass Zähne mit einer Compositefüllung über lange Zeit nicht nur halten, sondern sogar immer besser werden“, fasst Prof. Dr. Peter Gängler, Leiter des ORMED – Institute for Oral Medicine an der Universität Witten/Herdecke, das Ergebnis zusammen.

Die Forscher haben den Füllungen mit modernster Rasterelektronenmikroskopie auf den Zahn gefühlt, um Aussagen über die Passgenauigkeit und die unvermeidlichen Randspalten machen zu können. Das Ergebnis der Studie ist im Dezember 2018 im Journal of Dental Research (DOI: 10.1177/0022034518788798) zuerst veröffentlicht worden

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Neue Studie zur Bedeutung von Influencerinnen für gestörtes Essverhalten bei Mädchen und Frauen

Veröffentlicht am 25.07.2019

Wenn Essen zur Qual wird: Die App Instragram kann zu Essstörungen beitragen. Foto: PixabayWenn Essen zur Qual wird: Die App Instragram kann zu Essstörungen beitragen. Foto: PixabayHochschule Landshut und IZI führen Studie zur Bedeutung von Influencerinnen für gestörtes Essverhalten bei Mädchen und Frauen durch. Das Ergebnis: Die Nutzung von Instagram kann Essstörungen verstärken.

Instagram ist für viele Mädchen und Frauen ein Begleiter auf dem Weg in die Essstörung, kann in Einzelfällen aber auch zur Genesung beitragen. Dies zeigt eine aktuelle Studie, die das Internationale Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) gemeinsam mit der Hochschule Landshut durchführte und auf der Jahrestagung des Bundesfachverbands Essstörungen (BFE) vorstellte. Dazu wurden in Kooperation mit dem Bundesfachverband Essstörungen BFE und der Schön Klinik 143 Menschen befragt, davon 138 Mädchen und Frauen, die sich aktuell in Behandlung wegen Essstörungen befanden.

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Endlich: Neuregelung der zahnärztlichen Ausbildung beschlossen

Veröffentlicht am 23.07.2019

Die neue Studienordnung für Zahnmedizin wurde endlich von Bund und Ländern verabschiedet. Foto: PixabayDie neue Studienordnung für Zahnmedizin wurde endlich von Bund und Ländern verabschiedet. Foto: PixabayLange mussten die Fakultäten auf eine neue Approbationsordnung für Zahnärzte warten. Nun wurde sie von Bund und Ländern verabschiedet. Die längst veraltete Studienordnung von 1955 wird endlich abgelöst. Für das Zahnmedizinstudium werden damit Rahmenbedingungen geschaffen, die den aktuellen wissenschaftlichen Anforderungen entsprechen.

Nach mehr als 60 Jahren ist der Weg frei für eine neue Approbationsordnung für Zahnärzte (AOZ). Der Bundesrat hat der Novelle Anfang Juli nach langem Ringen zugestimmt, und nun hat das Bundesministerium für Gesundheit die neue Verordnung erlassen. Bereits ab dem Wintersemester 2020/21 soll die neue Studienordnung in Kraft treten.

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Die Praxis als Wohlfühlort

Veröffentlicht am 03.07.2019

Gute Laune schon beim Empfang: der Ladies dental talk in Düsseldorf. Foto: Monia GeitzGute Laune schon beim Empfang: der Ladies dental talk in Düsseldorf. Foto: Monia GeitzIndividuelle Raum- und Farbkonzepte für Praxisinhaber und Patienten

Wie wirken Licht und Farben auf das Wohlbefinden von Patienten, Behandler und Teams? Welche Trends gibt es heute bei der Einrichtung oder Renovierung einer Praxis? Worauf legen Frauen bei der Praxiseinrichtung Wert? Und welche Einrichtungssünden lassen sich vermeiden? Antworten auf diese Fragen gab Nadja Aufterbeck, Innenarchitektin bei van der Ven Dental in Ratingen, beim ladies dental talk Mitte Mai 2019.

Initiatorin Dr. Karin Uphoff, Mit-Initiatorin ZTM Relindis Tegtmeier (Dentallabor Tegtmeier), Gastgeber Lars Gärtner (van der VenDental) sowie die Partner ApoBank und PVS dental hatten die diplomierte Architektin und Innenarchitektin gebeten, ihre Erfahrungen zum Thema „Die Praxis als Wohlfühlort“ mit den Teilnehmerinnen des ladies dental talk zu teilen. 

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Greifswalder Zahnmediziner ist jetzt Präsident der Weltkariesorganisation ORCA

Veröffentlicht am 01.07.2019

Als Präsident möchte Prof. Christian Splieth die Kariesforschung international noch weiter vorantreiben.
Foto: privatAls Präsident möchte Prof. Christian Splieth die Kariesforschung international noch weiter vorantreiben. Foto: privatSeit dem Wochenende ist der Greifswalder Zahnmediziner und Wissenschaftler Prof. Dr. Christian Splieth von der Universitätsmedizin Greifswald Präsident der Weltkariesorganisation ORCA (European Organisation for Caries Research).

Nach einer erfolgreichen internationalen Online-Wahl im Jahr 2017 hat der 55-Jährige das Präsidentenamt am vergangenen Wochenende auf dem diesjährigen ORCA-Weltkongress in Cartagena (Kolumbien) angetreten.

Karies ist eine der weltweit häufigsten Erkrankungen mit immer noch enormen Kosten für die Gesundheitssysteme. Die Kariesprävention ist allerdings eine wissenschaftliche Erfolgsgeschichte, denn mit Abklärung der Ursachen konnten wirksame Vorsorgemaßnahmen etabliert werden, die in vielen Ländern zu deutlichen Kariesreduktionen geführt haben.

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Für Studierende der Medizin: Digitaler Blick ins menschliche Herz

Veröffentlicht am 28.06.2019

Augmented 3D Body Reality (v.l.) Rodrigo Olmos, Pablo Olmos und Bernd Weber im Hörsaal der Alten Anatomie. Foto: Volker Lannert/Uni BonnAugmented 3D Body Reality (v.l.) Rodrigo Olmos, Pablo Olmos und Bernd Weber im Hörsaal der Alten Anatomie. Foto: Volker Lannert/Uni BonnBald werden angehende Medizin-Studierende in Bonn noch plastischer als bisher die Funktionsweise des menschlichen Körpers erlernen, als dies in der Vergangenheit möglich war. Digitale Lehrmethoden sollen realistische Einblicke in Organe eröffnen und Zusammenhänge aufzeigen, die bislang vor allem schematisch vermittelt wurden.

Die Medizinische Fakultät der Universität Bonn ergänzt dazu ihre Lehrangebote in den Fächern Human- und Zahnmedizin um neue digitale Ansätze.

Dazu hat die Fakultät jetzt einen Kooperationsvertrag mit der Bonner Firma Anima Res GmbH geschlossen, die auf medizinische 3D-Animationen und Augmented Reality-, Mixed Reality- und Virtual Reality-Anwendungen spezialisiert ist.

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Menschen mit schwerer Behinderung bekommen eigene Zahnarzt-Ambulanz

Veröffentlicht am 27.06.2019

Oberarzt Dr. Peter Schmidt und Zahnärztin Dr. Gisela Goedicke-Padligur behandeln Patient Marko
UW/H. Foto: UW/HOberarzt Dr. Peter Schmidt und Zahnärztin Dr. Gisela Goedicke-Padligur behandeln Patient Marko UW/H. Foto: UW/HMitarbeiter der Zahnklink der Universität Witten/Herdecke behandeln in einer neuen inklusiven Ambulanz 130 Menschen mit Behinderung aus zwei Spezialpflege-Einrichtungen der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Die Beteiligten haben ihre Zusammenarbeit am 27. Juni 2019 in Wetter offiziell vorgestellt.

„Wir sind stolz auf diese Ambulanz, weil sie unseren Bewohnern deutlich mehr Versorgungsqualität bietet“, betonte Markus Bachmann, Vorstand der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Davon profitieren die Menschen mit schwerer Behinderung, die im Haus Bethanien und im Hans-Vietor-Haus in Volmarstein wohnen. Standort der Ambulanz ist das Haus Bethanien. Immer dienstags werden die Bewohner dort behandelt.

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Auf die richtige Zahnpasta achten!

Veröffentlicht am 17.06.2019

Prof. Dr. Stefan Zimmer (Foto: UW/H)Prof. Dr. Stefan Zimmer (Foto: UW/H)Prof. Stefan Zimmer: „Anwendung alter Hausmittel ist kein adäquater Ersatz für leistungsfähige und nach wissenschaftlichen Standards entwickelte Zahnpasten“

In jüngster Zeit werden zunehmend im Netz und in sozialen Medien Empfehlungen abgegeben, wie man sich selbst zu Hause Zahnpasta herstellen kann, um Plastikmüll zu vermeiden.

„Das Ziel der Plastikreduktion halten wir von der Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin (DGPZM) für ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen und unterstützen es.

Wir fordern daher die Hersteller von Zahnpasten auf, auf alternative Verpackungen zum Beispiel aus nachwachsenden Rohstoffen oder zumindest recyclebaren Grundstoffen umzustellen“, sagt Prof. Dr. Stefan Zimmer von der Universität Witten/Herdecke, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin DGPZM.

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