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Corona-Pandemie: Medizinischer Vollgesichtsschutz aus dem 3D-Drucker

Veröffentlicht am 31.03.2020

Aus dem 3D-Drucker am Institut für Materials Resource Management: Ein Vollgesichtsschutz entfaltet in manchen Situationen eine bessere Schutzwirkung als eine einfache Schutzbrille. (Foto: Universität Augsburg)Aus dem 3D-Drucker am Institut für Materials Resource Management: Ein Vollgesichtsschutz entfaltet in manchen Situationen eine bessere Schutzwirkung als eine einfache Schutzbrille. (Foto: Universität Augsburg)In Vorbereitung auf zu erwartende COVID-19-Patienten wappnet sich das Universitätsklinikum Augsburg mit der Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung für das medizinische Personal. Ein Vollgesichtsschutz entfaltet dabei in manchen Situationen eine bessere Schutzwirkung als eine einfache Schutzbrille, doch genau dieser ist im Moment schwer zu beschaffen. Abhilfe schafft eine Kooperation mit dem Institut für Materials Resource Management (MRM) der Universität Augsburg, das seine Kompetenz und Ausstattung im Bereich des 3D-Drucks einbringt, um diesen Engpass zu beheben.

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Covid-19 & Zahnmedizin: Ein Update zum Stand der Wissenschaft

Veröffentlicht am 31.03.2020
Prof. Dr. Zhuan Bian, Dekan der School of Stomatology, University of Wuhan beim Webinar der DGI
(Foto: DGI)Prof. Dr. Zhuan Bian, Dekan der School of Stomatology, University of Wuhan beim Webinar der DGI (Foto: DGI)Wie gehen Zahnärztinnen und Zahnärzte in Wuhan mit den Herausforderungen durch das neue Coronavirus SARS-CoV-19 um? Darüber diskutierte der Dekan der School of Stomatology der Universität von Wuhan mit deutschen Experten in einem Webinar der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) am 25. März. Mehr als 9000 Zuschauerinnen und Zuschauer machten den großen Informationsbedarf in der Zahnärzteschaft deutlich.

Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie Dentalhygienikerinnen haben von allen Berufsgruppen das höchste Risiko, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren. Wer wüsste besser, was dieses Risiko bedeutet, wie man mit ihm umgeht und wie man es reduzieren kann als der Zahnmediziner Prof. Dr. Zhuan Bian, der Dekan der School of Stomatology der Universität von Wuhan?

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ZMK in der Coronakrise: Das „große M“ muss in den Vordergrund rücken

Veröffentlicht am 27.03.2020

Prof. Dr. Roland Frankenberger (Foto: privat)Prof. Dr. Roland Frankenberger (Foto: privat)DGZMK-Präsident Prof. Roland Frankenberger: „Fahren auf Sicht – aber bei starkem Nebel“ / Start der AO-Z vor Verschiebung

 Die Lage der Zahnmedizin in Deutschland ist in Zeiten der SARS-CoV-2/Covid-19-Pandemie von großen Unsicherheiten geprägt. Das betrifft die von persönlichem Risiko geprägte und besonders auch wirtschaftlich prekäre Lage in den Praxen ebenso wie den regelrechten „Shut down“ an den Hochschulen. „Wir fahren auf Sicht – und das leider bei starkem Nebel“, beschreibt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), Prof. Dr. Roland Frankenberger (Uni Marburg), die aktuelle Situation. Er plädiert dafür, gerade jetzt das sogenannte ‚große M‘ in Zahnmedizin hochzuhalten.

 Fest steht für Frankenberger bereits die Verschiebung der geplanten Einführung der neuen Approbationsordnung Zahnmedizin: „Deren Start im Oktober 2020 muss verschoben werden.“ Darüber sei sich der Medizinische Fakultätentag mit einstimmiger Zustimmung bereits einig. 

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Mit „Brush, Story, Sleep“ wird abendliches Zähneputzen für Kinder zur Routine

Veröffentlicht am 19.03.2020

Wer das Zähneputzen mit einer lustigen Gute-Nacht-Geschichte verbindet, etabliert eine gesunde Gewohnheit. (Foto: Signal/Unilever)Wer das Zähneputzen mit einer lustigen Gute-Nacht-Geschichte verbindet, etabliert eine gesunde Gewohnheit. (Foto: Signal/Unilever)

 Signal startet globale Kampagne zum Oral Health Day 2020

Das abendliche Zähneputzen wird von Kindern oft vernachlässigt: Das zeigt eine internationale Studie von Signal (Unilever) mit 5.000 Kindern und Eltern. Deshalb lanciert Signal zum Welttag der Mundgesundheit (World Oral Health Day) am 20.März 2020 eine neue globale Kampagne mit dem Ziel, das abendliche Zähneputzen zur Routine zu machen.

Ein Drittel der Kinder weltweit putzt sich nicht zweimal täglich Zähne, so eine globale Studie[1], die Signal zum Welttag der Mundgesundheit beauftragt hat. Dabei wurden 5.000 Eltern und Kinder aus acht Ländern zu ihrem Zahnputzverhalten befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass 30 Prozent der Kinder nicht zweimal täglich Zähne putzen und eines von vier Kindern das abendliche Zähneputzen vernachlässigt. Die Folge: Schlechte Mundgesundheit und ein gesteigertes Risiko für Karies.

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„Mit Ionen zur Langzeitstabilität von Implantaten“

Veröffentlicht am 16.03.2020

PD Dr. Dr. Markus Schlee (rechts) Forchheim, und Dr. Florian Rathe vom Forchheimer Kompetenzzentrum (Foto: Schlee)PD Dr. Dr. Markus Schlee (rechts) Forchheim, und Dr. Florian Rathe vom Forchheimer Kompetenzzentrum (Foto: Schlee)Interview mit PD Dr. Dr. Markus Schlee und Dr. Florian Rathe

PD Dr. Dr. Markus Schlee und Dr. Florian Rathe betreiben in Forchheim gemeinsam die Praxis „32 schöne Zähne“ (www.32schoenezaehne.de). Die beiden Spezialisten für Parodontologie und Implantologie forschen seit Jahren zur Verbesserung der Periimplantitistherapie und bieten in ihrer Praxis ein großes Angebot implantologischer, chirurgischer und parodontologischer Leistungen an. Eine davon ist die neue Periimplantitistherapie mit GalvoSurge.

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Meilenstein in der Periimplantitis-Therapie: Reosseointegration dank GalvoSurge

Veröffentlicht am 14.03.2020

PD Dr. Dr. Markus Schlee (rechts) Forchheim, und Dr. Florian Rathe vom Forchheimer Kompetenzzentrum (Foto: Schlee)PD Dr. Dr. Markus Schlee (rechts) Forchheim, und Dr. Florian Rathe vom Forchheimer Kompetenzzentrum (Foto: Schlee)Forchheimer Implantologe entwickelt wirksames Verfahren zur Entfernung von bakteriellen Kontaminationen auf Titan-Implantaten

Bakterielle Biofilme sind eine Hauptursache für Periimplantitis und damit für den frühzeitigen Verlust von Zahnimplantaten. Je nach Krankheitsdefinition betrifft Periimplantitis 5 bis 22 Prozent der gesetzten Implantate[i][ii]. PD Dr. Dr. Markus Schlee, Forchheim, hat gemeinsam mit Dr. Florian Rathe, Forchheim, Dr. Urs Brodbeck, Zürich, und einer Forschergruppe das schonende GalvoSurge-Reinigungssystem entwickelt, das die weltweit erste wirksame Bekämpfung des Biofilms auf Implantaten ermöglicht, ohne die Oberfläche zu manipulieren. GalvoSurge schafft Implantatoberflächen, die wieder von Knochen und Weichgewebe besiedelt werden können. Dadurch hat das Implantat die Chance, lange gesund im Mund zu bleiben. 


[i] Derks J, Tomasi C. Peri-implant health and disease. A systematic review of current epidemiology. J Clin Periodontol 2015; 42 (Suppl. 16): S158–S171. doi: 10.1111/ jcpe.12334.

[ii] Albrektsson T, Buser D, Chen ST, Cochran D, DeBruyn H, Jemt T, Koka S, Nevins M, Sennerby L, Simion M, Taylor TD, Wennerberg A. Statements from the Estepona consensus meeting on peri-implantitis, February 2-4, 2012. Clin Implant Dent Relat Res. 2012 Dec;14(6):781-2

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Mit Zimtduft zum weihnachtlichen Kaufrausch

Veröffentlicht am 17.12.2019

Marketingexperten der Uni Magdeburg zeigen den Einfluss von Düften auf unser Konsumverhalten

Jun.-Prof. Dr. Marcel Lichters (links) und Prof. Dr. Marko Sarstedt auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt.
Foto: Jana Dünnhaupt/Universität MagdeburgJun.-Prof. Dr. Marcel Lichters (links) und Prof. Dr. Marko Sarstedt auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt. Foto: Jana Dünnhaupt/Universität MagdeburgIn einer Studie haben Wirtschaftswissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg nachgewiesen, dass Konsumenten eher teure Luxusprodukten kaufen, wenn sie warmen Düften wie Zimt, Vanille oder Karamell ausgesetzt sind. Die Wissenschaftler erklären das Verhalten damit, dass sich Menschen durch warme Düfte eingeengt fühlen, etwa so, als würden sie sich in einer großen Menschenmenge befinden.

„Um dieses beklemmende Gefühl zu kompensieren und sich von anderen abzuheben, kaufen wir Statusprodukte – also eher den SUV als den Kleinwagen“, erklärt Jun.-Prof. Dr. Marcel Lichters von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Universität Magdeburg. Das gebe den Konsumenten „gefühlt“ die Kontrolle über die Situation zurück.

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Festliche Ehrungen zum 33. Dentsply Sirona-Förderpreis

Veröffentlicht am 22.11.2019

Die Sieger des 33. DGZMK/BZÄK/ Dentsply Sirona Förderpreises sowie Jurymitglieder und die Präsidenten von BZÄK und DGZMK sowie Dr. Frank Pfefferkorn, Dentsply Sirona (Foto: DentsplySirona/fotoagentur roth)Die Sieger des 33. DGZMK/BZÄK/ Dentsply Sirona Förderpreises sowie Jurymitglieder und die Präsidenten von BZÄK und DGZMK sowie Dr. Frank Pfefferkorn, Dentsply Sirona (Foto: DentsplySirona/fotoagentur roth)Die Preisverleihung zum 33. Dentsply Sirona-Förderpreis, unterstützt von der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und der Deutschen Gesellschaft für Zahn, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), bildete im Hotel Möwenpick in Frankfurt/Main wieder traditionell den Schlussakkord beim wissenschaftlichen Kongress zum Deutschen Zahnärztetag 2019.

Einer der – laut BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel – „wichtigsten Wissenschaftsevents für junge Zahnärztinnen und Zahnärzte“ fand in der Siegerehrung sein spannendes Ende. Insgesamt 21 Teilnehmer*innen aus 17 Hochschulstandorten waren in diesem Jahr im Wettstreit um die beiden ersten Plätze und die damit verbundene Reise zur Jahrestagung der AADR in die USA im kommenden Jahr angetreten. 

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Vier Zahnärztinnen in neuem Praxismodell am Start

Veröffentlicht am 18.11.2019

Erste „Zahnarztpraxis der Zukunft“ in Düsseldorf eröffnet – nächster Standort soll bald folgen

Sieht aus wie ein Hotel, ist aber eine Zahnarztpraxis: Der Eingang der ZAP*8 heißt Patienten willkommen. (Foto: Tegtmeier/Pfadfinder Kommunikation)Sieht aus wie ein Hotel, ist aber eine Zahnarztpraxis: Der Eingang der ZAP*8 heißt Patienten willkommen. (Foto: Tegtmeier/Pfadfinder Kommunikation)Mitte Oktober wurde die erste Zahnarztpraxis der Zukunft (ZPdZ) im Düsseldorfer Stadtteil Lörick eröffnet. In der digitalen Praxis namens „ZAP*8 – Zahnarztpraxis am Seestern“ arbeiten künftig vier junge Zahnärztinnen in Voll- beziehungsweise Teilzeit in einer Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) zusammen.

Zur feierlichen Eröffnung und Führung durch diese Modellpraxis lud die ZPdZ am 8. November 2019 ein.

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Weit verbreitete Irrtümer über das Zahnen – Stiftung Kindergesundheit informiert

Veröffentlicht am 16.10.2019

Zähne bekommen macht nicht krank!

Zum Thema Zahnen halten sich viele Mythen hartnäckig. Foto: PixabayZum Thema Zahnen halten sich viele Mythen hartnäckig. Foto: PixabayDiese Erfahrung machen alle jungen Eltern: Wenn Kinder ihre ersten Zähne bekommen, leiden sie auch häufig unter Fieber, Durchfall, Ohrenschmerzen oder Erkältungen. Da liegt die Vermutung nahe, dass sie durch das Zahnen krank geworden sind.

Doch wie stark ein zahnendes Kind auch quengelt: Der Durchbruch der Zähne ist keine Krankheit, sondern ein normaler, natürlicher Vorgang, der zu Kindheit gehört wie Wachsen und Laufenlernen, betont die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme.

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iMED DENT: Modellstudiengang Zahnmedizin geht im UKE an den Start

Veröffentlicht am 16.10.2019

Studierende bei einer Vorlesung im Hörsaal des UKE (Foto: UKE)Studierende bei einer Vorlesung im Hörsaal des UKE (Foto: UKE)Start in den neuen Modellstudiengang iMED DENT am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE): Am 14. Oktober nahmen 67 Erstsemester ihr Studium der Zahnmedizin auf. Erstmals wird im Wintersemester 2019/20 nach dem neuen Curriculum unterrichtet.

Kernelemente des neuen Studiengangs sind – wie schon beim 2012 eingeführten Modellstudiengang Humanmedizin – die frühe und enge Vernetzung von theoretischen und praktisch-klinischen Ausbildungsinhalten sowie eine wissenschaftliche und praxisorientierte Ausbildung vom ersten Semester an.

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Diese digitalen Hilfsmittel bevorzugen Studierende für ihr Studium

Veröffentlicht am 16.10.2019

Sandra Aßmann, Katharina Mojescik und Mario Engemann (von links) vom Bochumer Institut für Erziehungswissenschaft (Foto: Damian Gorczany)Sandra Aßmann, Katharina Mojescik und Mario Engemann (von links) vom Bochumer Institut für Erziehungswissenschaft (Foto: Damian Gorczany)Obwohl Studierenden eine Fülle von digitalen Hilfsmitteln zur Verfügung steht, um das Lernen zu organisieren, nutzen sie in manchen Situationen doch lieber Zettel und Stift oder einen Ausdruck. Das ist eines der Ergebnisse des Projektes „You(r) Study“, das die Universität zu Köln koordiniert und an dem die Ruhr-Universität Bochum beteiligt ist.

Prof. Dr. Sandra Aßmann, Katharina Mojescik und Mario Engemann vom Bochumer Institut für Erziehungswissenschaft untersuchten in Gruppendiskussionen, welche digitalen Angebote Studierende in welchen Situationen nutzen und welche Vor- und Nachteile das mit sich bringt.

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Social Media: Eine Gefahr für unsere Gesundheit?

Veröffentlicht am 01.10.2019

Foto: PixabayFoto: PixabayAuf Social Media-Plattformen wie Facebook findet sich eine große Fülle an gesundheitlichen Fehlinformationen. Dies lässt sich etwa am Beispiel von Neuigkeiten zum Thema „Impfen“ beobachten. Gleichzeitig verringert sich die Zahl von Spezialisten im Gesundheitsjournalismus. Eine solche Entwicklung kann ernsthafte schädliche Auswirkungen haben.

Menschen wenden sich an soziale Netzwerke, um sich über Gesundheitsthemen zu informieren. Doch diese Netzwerke sind übersät von Falschmeldungen und Ungenauigkeiten, wie Forscher in Sydney herausgefunden haben. 

„Eine Untersuchung legt nahe, dass bis zu einem Drittel der Videos bei Youtube über bestimmte Gesundheitsthemen ungenaue oder verzerrte Informationen wiedergeben.“, erläutert die Expertin Maryke Steffens, die zur Zeit im Rahmen einer großen Studie am Australian Institute of Health Innovation‘s Centre for Health Informatics der Macquarie University über die Verbreitung von klinischen Nachweisen und Fehlinformationen forscht.

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Buchtipp: Der Hass im Netz und woher er kommt

Veröffentlicht am 01.10.2019

Prof. Dr. Elke Wagner, Professorin für Spezielle Soziologie und Qualitative Methoden der Empirischen Sozialforschung, Universität Würzburg (Foto: privat)Prof. Dr. Elke Wagner, Professorin für Spezielle Soziologie und Qualitative Methoden der Empirischen Sozialforschung, Universität Würzburg (Foto: privat)Ist aus dem Internet eine Plattform für Wut und Angst geworden? Wie kommt es zur Hasskommunikation und warum geben wir so viel Privates preis? Eine Soziologin der Uni Würzburg hat sich in ihrem neuesten Buch auf Spurensuche begeben.

Pöbeleien gegen den Nachbarn, Aggression gegen Promis, Hass und Morddrohungen gegen Politiker. Wer an die Sozialen Medien denkt, hat sehr oft kein gutes Bild über Plattformen wie Facebook, Twitter und Co. Und das nicht ganz zu Unrecht. Im Gegensatz zu „klassischen“ Medien sind die Sozialen Medien voll mit Privatem beziehungsweise privaten Ansichten und verbreiten hochemotionale Meinungen oft wie Nachrichten. Das führt dazu, dass sich Privatheit und Öffentlichkeit grundsätzlich verändern. 

Als intimisierte Öffentlichkeiten bezeichnet Elke Wagner, Professorin für Spezielle Soziologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU), dieses neue System.

In ihrem neuen Buch Intimisierte Öffentlichkeiten – Pöbeleien, Shitstorms und Emotionen auf Facebook“ nimmt Wagner die aktuelle Diskussion über Soziale Medien, Privatheit und Hasskommunikation auf und analysiert diese neu entstandenen Öffentlichkeiten.

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40. Leverkusener Jazztage – musikalische Juwelen zum Jubiläum

Veröffentlicht am 30.09.2019

Das Logo der 40. Leverkusener JazztageDas Logo der 40. Leverkusener JazztageVon  Incognito, Klaus Doldingers Passport und der WDR-Bigband bis hin zu Samy Deluxe und Element of Crime – ein Feuerwerk an Jazz, Soul, Funk, Hiphop und Pop

Gentleman, Incognito, Klaus Doldingers Passport, Element of Crime, Tina Dico, 4WheelDrive, Bill Evans, Samy Deluxe, WDR-Bigband featuring Yellowjackets, Billy Cobham oder Götz Alsmann – sie alle und noch viele weitere Künstler sind dabei, wenn die Leverkusener Jazztage am 7. November 2019 zum 40. Mal ihre Pforten öffnen. 

Auch das Jubiläumsprogramm ist wieder breit gefächert und lebt von seinen Gegensätzen. Vom Solokünstler bis zur Big Band, vom Jazz bis zum Pop, Rock, Funk und Soul sind alle Formationen und Genres vertreten.

Mit mehr als 200 internationalen und nationalen Musikern und mehr als 25.000 Besuchern jährlich ist es einer der Höhepunkte im nationalen und internationalen Festival-Kalender.

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So lesen und schreiben die Generationen X, Y und Z

Veröffentlicht am 17.09.2019

Foto: PixabayFoto: PixabaySelf-Publishing, das verlagsunabhängige Veröffentlichen von Büchern, boomt. Ende 2016 war noch etwa jede vierte Erstauflage ein Self-Publishing-Titel, Ende 2017 war es bereits jede dritte. Zu den Autoren zählen vor allem begeisterte Hobby-Schreiber sowie Experten, die über besonderes Nischenwissen verfügen. Insgesamt liegen über den Markt und die Autoren aber noch relativ wenige Daten vor.

Grund genug für die IUBH, gemeinsam mit BoD zu überprüfen, wie die Generationen X, Y und Z Medien nutzen und wie groß das Interesse am eigenen Publizieren ist. Damit liefert die Studie* wertvolle Hinweise, um potenzielle Self-Publishing-Autoren früher und gezielter ansprechen zu können.

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Zahnreparatur ganz anders? Neuer Mechanismus könnte die Zahnbehandlung der Zukunft verändern

Veröffentlicht am 09.08.2019

Das Bild zeigt eine Population von mesenchymaler Stromazellen (grün), die in einem Zahn wandern, um Gewebe zu regenerieren.

(Quelle: Media and Communications | University of Plymouth)Das Bild zeigt eine Population von mesenchymaler Stromazellen (grün), die in einem Zahn wandern, um Gewebe zu regenerieren. (Quelle: Media and Communications | University of Plymouth)Forscher des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden entdeckten zusammen mit internationalen Kollegen eine neue Stammzell-Population in den Frontzähnen von Mäusen

Stammzellen sind der Schlüssel bei der Entstehung von Gewebe. Sie entwickeln sich zu spezialisierten Zelltypen im ganzen Körper - bis hin zu den Zähnen. Ein internationales Forscherteam, in dem auch Wissenschaftler des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden (BIOTEC) mitgewirkt haben, hat einen Mechanismus gefunden, der eine neue Art der Zahnreparatur begründen könnte.

Das Team entdeckte eine neue Population mesenchymaler Stromazellen in den Frontzähnen von Mäusen. Es hat gezeigt, dass diese Zellen zur Bildung von Dentin beitragen, dem Hartgewebe eines Zahns.

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Studie: Gesundheitsrisiko Instagram – Abhängig sind nur die Anderen

Veröffentlicht am 08.08.2019

Immer im Einsatz: Das Smartphone mit der App Instagram. Foto: PixabayImmer im Einsatz: Das Smartphone mit der App Instagram. Foto: PixabayDurch die intensive Nutzung der Fotoplattform Instagram verändert sich das Leben. Reiseziele, Einrichtungen und Mahlzeiten werden nach ihrer Fototauglichkeit ausgewählt. Welche Auswirkung diese permanente Nutzung auf die Gesundheit hat, untersuchte Vanessa Häusler, Absolventin Medien- und Kommunikationsma-nagement an der SRH Fernhochschule, in ihrer Bachelorarbeit „Auswirkungen von sozialen Netzwerken auf die Gesundheit der Nutzer der Generation Y“.

Dazu wurde eine zweiwöchige Online-Befragung mit rund 300 Teilnehmern durchgeführt, bei welcher der Fokus auf dem allgemeinen Wohlergehen lag. Alle Befragten kamen aus den Geburtsjahrgängen 1981 bis 1995, zählen also zur sogenannten Generation Y.

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Langzeitstudie belegt: Anpassungsfähige Zahnfüllungen sind besser als starre

Veröffentlicht am 31.07.2019

Nach 29 Jahren waren Hybrid-Composite-Füllungen noch zu 71,4 Prozent voll funktionsfähig

Prof. Dr. Peter Gängler (Foto: Jürgen Appelhans)Prof. Dr. Peter Gängler (Foto: Jürgen Appelhans)Zahnfüllungen, die sich flexibel dem Abrieb der Zähne anpassen, halten länger als starre Füllungen. Das ist das Ergebnis einer prospektiven Langzeitstudie über 29 Jahre der Universitäten Jena und Witten/Herdecke.

„Wir konnten erstmalig zeigen, dass Zähne mit einer Compositefüllung über lange Zeit nicht nur halten, sondern sogar immer besser werden“, fasst Prof. Dr. Peter Gängler, Leiter des ORMED – Institute for Oral Medicine an der Universität Witten/Herdecke, das Ergebnis zusammen.

Die Forscher haben den Füllungen mit modernster Rasterelektronenmikroskopie auf den Zahn gefühlt, um Aussagen über die Passgenauigkeit und die unvermeidlichen Randspalten machen zu können. Das Ergebnis der Studie ist im Dezember 2018 im Journal of Dental Research (DOI: 10.1177/0022034518788798) zuerst veröffentlicht worden

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Neue Studie zur Bedeutung von Influencerinnen für gestörtes Essverhalten bei Mädchen und Frauen

Veröffentlicht am 25.07.2019

Wenn Essen zur Qual wird: Die App Instragram kann zu Essstörungen beitragen. Foto: PixabayWenn Essen zur Qual wird: Die App Instragram kann zu Essstörungen beitragen. Foto: PixabayHochschule Landshut und IZI führen Studie zur Bedeutung von Influencerinnen für gestörtes Essverhalten bei Mädchen und Frauen durch. Das Ergebnis: Die Nutzung von Instagram kann Essstörungen verstärken.

Instagram ist für viele Mädchen und Frauen ein Begleiter auf dem Weg in die Essstörung, kann in Einzelfällen aber auch zur Genesung beitragen. Dies zeigt eine aktuelle Studie, die das Internationale Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) gemeinsam mit der Hochschule Landshut durchführte und auf der Jahrestagung des Bundesfachverbands Essstörungen (BFE) vorstellte. Dazu wurden in Kooperation mit dem Bundesfachverband Essstörungen BFE und der Schön Klinik 143 Menschen befragt, davon 138 Mädchen und Frauen, die sich aktuell in Behandlung wegen Essstörungen befanden.

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