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Endlich: Neuregelung der zahnärztlichen Ausbildung beschlossen

Veröffentlicht am 23.07.2019

Die neue Studienordnung für Zahnmedizin wurde endlich von Bund und Ländern verabschiedet. Foto: PixabayDie neue Studienordnung für Zahnmedizin wurde endlich von Bund und Ländern verabschiedet. Foto: PixabayLange mussten die Fakultäten auf eine neue Approbationsordnung für Zahnärzte warten. Nun wurde sie von Bund und Ländern verabschiedet. Die längst veraltete Studienordnung von 1955 wird endlich abgelöst. Für das Zahnmedizinstudium werden damit Rahmenbedingungen geschaffen, die den aktuellen wissenschaftlichen Anforderungen entsprechen.

Nach mehr als 60 Jahren ist der Weg frei für eine neue Approbationsordnung für Zahnärzte (AOZ). Der Bundesrat hat der Novelle Anfang Juli nach langem Ringen zugestimmt, und nun hat das Bundesministerium für Gesundheit die neue Verordnung erlassen. Bereits ab dem Wintersemester 2020/21 soll die neue Studienordnung in Kraft treten.

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Die Praxis als Wohlfühlort

Veröffentlicht am 03.07.2019

Gute Laune schon beim Empfang: der Ladies dental talk in Düsseldorf. Foto: Monia GeitzGute Laune schon beim Empfang: der Ladies dental talk in Düsseldorf. Foto: Monia GeitzIndividuelle Raum- und Farbkonzepte für Praxisinhaber und Patienten

Wie wirken Licht und Farben auf das Wohlbefinden von Patienten, Behandler und Teams? Welche Trends gibt es heute bei der Einrichtung oder Renovierung einer Praxis? Worauf legen Frauen bei der Praxiseinrichtung Wert? Und welche Einrichtungssünden lassen sich vermeiden? Antworten auf diese Fragen gab Nadja Aufterbeck, Innenarchitektin bei van der Ven Dental in Ratingen, beim ladies dental talk Mitte Mai 2019.

Initiatorin Dr. Karin Uphoff, Mit-Initiatorin ZTM Relindis Tegtmeier (Dentallabor Tegtmeier), Gastgeber Lars Gärtner (van der VenDental) sowie die Partner ApoBank und PVS dental hatten die diplomierte Architektin und Innenarchitektin gebeten, ihre Erfahrungen zum Thema „Die Praxis als Wohlfühlort“ mit den Teilnehmerinnen des ladies dental talk zu teilen. 

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Greifswalder Zahnmediziner ist jetzt Präsident der Weltkariesorganisation ORCA

Veröffentlicht am 01.07.2019

Als Präsident möchte Prof. Christian Splieth die Kariesforschung international noch weiter vorantreiben.
Foto: privatAls Präsident möchte Prof. Christian Splieth die Kariesforschung international noch weiter vorantreiben. Foto: privatSeit dem Wochenende ist der Greifswalder Zahnmediziner und Wissenschaftler Prof. Dr. Christian Splieth von der Universitätsmedizin Greifswald Präsident der Weltkariesorganisation ORCA (European Organisation for Caries Research).

Nach einer erfolgreichen internationalen Online-Wahl im Jahr 2017 hat der 55-Jährige das Präsidentenamt am vergangenen Wochenende auf dem diesjährigen ORCA-Weltkongress in Cartagena (Kolumbien) angetreten.

Karies ist eine der weltweit häufigsten Erkrankungen mit immer noch enormen Kosten für die Gesundheitssysteme. Die Kariesprävention ist allerdings eine wissenschaftliche Erfolgsgeschichte, denn mit Abklärung der Ursachen konnten wirksame Vorsorgemaßnahmen etabliert werden, die in vielen Ländern zu deutlichen Kariesreduktionen geführt haben.

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Für Studierende der Medizin: Digitaler Blick ins menschliche Herz

Veröffentlicht am 28.06.2019

Augmented 3D Body Reality (v.l.) Rodrigo Olmos, Pablo Olmos und Bernd Weber im Hörsaal der Alten Anatomie. Foto: Volker Lannert/Uni BonnAugmented 3D Body Reality (v.l.) Rodrigo Olmos, Pablo Olmos und Bernd Weber im Hörsaal der Alten Anatomie. Foto: Volker Lannert/Uni BonnBald werden angehende Medizin-Studierende in Bonn noch plastischer als bisher die Funktionsweise des menschlichen Körpers erlernen, als dies in der Vergangenheit möglich war. Digitale Lehrmethoden sollen realistische Einblicke in Organe eröffnen und Zusammenhänge aufzeigen, die bislang vor allem schematisch vermittelt wurden.

Die Medizinische Fakultät der Universität Bonn ergänzt dazu ihre Lehrangebote in den Fächern Human- und Zahnmedizin um neue digitale Ansätze.

Dazu hat die Fakultät jetzt einen Kooperationsvertrag mit der Bonner Firma Anima Res GmbH geschlossen, die auf medizinische 3D-Animationen und Augmented Reality-, Mixed Reality- und Virtual Reality-Anwendungen spezialisiert ist.

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Menschen mit schwerer Behinderung bekommen eigene Zahnarzt-Ambulanz

Veröffentlicht am 27.06.2019

Oberarzt Dr. Peter Schmidt und Zahnärztin Dr. Gisela Goedicke-Padligur behandeln Patient Marko
UW/H. Foto: UW/HOberarzt Dr. Peter Schmidt und Zahnärztin Dr. Gisela Goedicke-Padligur behandeln Patient Marko UW/H. Foto: UW/HMitarbeiter der Zahnklink der Universität Witten/Herdecke behandeln in einer neuen inklusiven Ambulanz 130 Menschen mit Behinderung aus zwei Spezialpflege-Einrichtungen der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Die Beteiligten haben ihre Zusammenarbeit am 27. Juni 2019 in Wetter offiziell vorgestellt.

„Wir sind stolz auf diese Ambulanz, weil sie unseren Bewohnern deutlich mehr Versorgungsqualität bietet“, betonte Markus Bachmann, Vorstand der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Davon profitieren die Menschen mit schwerer Behinderung, die im Haus Bethanien und im Hans-Vietor-Haus in Volmarstein wohnen. Standort der Ambulanz ist das Haus Bethanien. Immer dienstags werden die Bewohner dort behandelt.

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Auf die richtige Zahnpasta achten!

Veröffentlicht am 17.06.2019

Prof. Dr. Stefan Zimmer (Foto: UW/H)Prof. Dr. Stefan Zimmer (Foto: UW/H)Prof. Stefan Zimmer: „Anwendung alter Hausmittel ist kein adäquater Ersatz für leistungsfähige und nach wissenschaftlichen Standards entwickelte Zahnpasten“

In jüngster Zeit werden zunehmend im Netz und in sozialen Medien Empfehlungen abgegeben, wie man sich selbst zu Hause Zahnpasta herstellen kann, um Plastikmüll zu vermeiden.

„Das Ziel der Plastikreduktion halten wir von der Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin (DGPZM) für ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen und unterstützen es.

Wir fordern daher die Hersteller von Zahnpasten auf, auf alternative Verpackungen zum Beispiel aus nachwachsenden Rohstoffen oder zumindest recyclebaren Grundstoffen umzustellen“, sagt Prof. Dr. Stefan Zimmer von der Universität Witten/Herdecke, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin DGPZM.

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Elektrische Zahnbürsten beugen Zahnverlust vor

Veröffentlicht am 24.05.2019

Prof. Thomas Kocher (li.), und Studienautor Dr. Vinay Pitchika haben die Langzeitwirkung von elektrischen Zahnbürsten untersucht. Foto: Manuela Janke/UMGProf. Thomas Kocher (li.), und Studienautor Dr. Vinay Pitchika haben die Langzeitwirkung von elektrischen Zahnbürsten untersucht. Foto: Manuela Janke/UMGStudie von Greifswalder Wissenschaftlern in internationaler Fachzeitschrift veröffentlicht

Die Verwendung einer elektrischen Zahnbürste beugt dem Zahnverlust vor. Dies geht aus einer Studie Greifswalder Zahnmediziner hervor, die im Journal of Clinical Periodontology veröffentlicht worden ist. Der Zahnverlust bei Nutzern elektrischer Zahnbürsten war im Schnitt ein Fünftel geringer als bei denjenigen, die konventionelle Bürsten verwenden.

Die elfjährige Beobachtungsstudie untersuchte den Zusammenhang zwischen der Benutzung einer elektrischen Zahnbürste und Parodontitis, Karies und Anzahl der vorhandenen Zähne. Die Studie umfasste 2.819 Erwachsene aus der Greifswalder Gesundheitsstudie „Study of Health in Pomerania“ (SHIP), die von 2002 bis 2006 sowie nach sechs und elf Jahren erneut untersucht worden sind.

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Neue Zähne: hochfest und sofort einsetzbar

Veröffentlicht am 10.05.2019

Deutlich verbesserte Glaskeramiken

Bis zur Entwicklung der Fraunhofer-ISC-Lösung galten Glaskeramiken als ausgereizt.

Foto: Piotr Banczerowski/Fraunhofer-GesellschaftBis zur Entwicklung der Fraunhofer-ISC-Lösung galten Glaskeramiken als ausgereizt. Foto: Piotr Banczerowski/Fraunhofer-GesellschaftDie Ansprüche an einen Zahnersatz sind hoch: Er soll natürlich aussehen, versehentliche Bisse auf einen Kirschkern aushalten – und möglichst sollte der Patient im Zahnarztstuhl warten können, während der Zahnersatz individuell gefräst und eingesetzt wird.

Dr. Bernhard Durschang und Dr. Jörn Probst vom Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC haben einen solchen Zahnersatz entwickelt und erhalten dafür den Fraunhofer-Preis »Technik für den Menschen«.

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Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Sprachlaute

Veröffentlicht am 02.04.2019

Paläolithischer Kopfbiss (links) und moderne Gebissform (rechts) im Vergleich (Foto: Tímea Bodogán)Paläolithischer Kopfbiss (links) und moderne Gebissform (rechts) im Vergleich (Foto: Tímea Bodogán)Ernährungsbedingte Gebissveränderungen führten in verschiedenen Sprachen der Welt zu neuen Lauten wie dem "f". Dies zeigt die Studie eines internationalen Forschungsteams unter der Leitung der Universität Zürich. Die Resultate widersprechen der traditionellen Annahme, dass das Spektrum an Sprachlauten in der Menschheitsgeschichte unverändert blieb.

Das Lautinventar menschlicher Sprache ist äusserst vielfältig und umfasst häufige Laute wie "m" und "a" ebenso wie die seltenen Schnalzlaute in einigen Sprachen im südlichen Afrika. Gemeinhin wird angenommen, dass sich das Lautspektrum mit der Entstehung des Homo Sapiens vor ungefähr 300.000 Jahren stabilisierte.

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Dynamische Digitalisierung: Im Zukunftslabor auf der Internationalen Dental-Schau (IDS) 2019

Veröffentlicht am 06.03.2019

Digitalisierung beflügelt Labore – große Auswahl an Werkstoffen – hohe Flexibilität in der Fertigung – neue Verfahren für attraktive Totalprothetik 

Die IDS 2019 zeigt zahlreiche Chancen der Digitalisierung auf. Foto: koelnmesseDie IDS 2019 zeigt zahlreiche Chancen der Digitalisierung auf. Foto: koelnmesseInmitten der globalen Entwicklungslinien sehen wir zwei Bereiche, die analoge und die digitale Welt. Es gibt die langfristig stabilen Trends (insbesondere: "Megatrend Gesundheit") und die schnell getakteten "Bits und Bytes" der digitalen Dental- Technologien. Als Zahntechniker profitiert am meisten, wer beides zusammenzubringen versteht. Den Überblick zu behalten und zielsichere Zukunftsentscheidungen zu treffen, dabei hilft an erster Stelle ein Besuch der Internationalen Dental-Schau, 12. bis 16. März 2019, in Köln.

Einige Innovationsschwerpunkte liegen im Bereich der digitalen Technologien auf der Hand: Sie haben die Bearbeitung bestimmter Werkstoffe überhaupt erst möglich oder ökonomisch attraktiv gemacht. So können heute unter anderem Kronen- und Brückengerüste aus Zirkonoxid, Lithiumdisilikat, zirkonoxidverstärktem Lithiumsilikat, Feldspat, Hybridkeramik, Hochleistungskunststoffen oder auch goldhaltigen oder Edelmetallfreien-Legierungen bestehen.

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Beste Promotion in der Zahnmedizin 2018 an der Uni Witten/Herdecke ausgezeichnet

Veröffentlicht am 04.02.2019

Dr. Fabian Schiml erhielt den Preis der Fördergemeinschaft Zahnmedizin für seine Arbeit über schonende Vorbereitungen für Keramikfüllungen

Von links: Der Vorsitzende der Fördergemeinschaft Zahnmedizin, Dr. Arnold Paul, Dr. Fabian Schiml und Prof. Dr. Wolfgang ArnoldVon links: Der Vorsitzende der Fördergemeinschaft Zahnmedizin, Dr. Arnold Paul, Dr. Fabian Schiml und Prof. Dr. Wolfgang ArnoldKeramikfüllungen an Zähnen fallen gegenüber Amalgam oder Gold weniger auf, sind aber auch in der Vorarbeit schwieriger: Statt dem altbekannten Bohrer, der sich dreht, bietet ein hin- und herschwingendes Instrument deutliche Vorteile vor allem für die Nachbarzähne.

Dr. Fabian Schiml konnte nun in seiner Doktorarbeit, die er am Lehrstuhl für Prothetik und dentale Technologie unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Piwowarczyk der Universität Witten/Herdecke (UW/H) erstellte, zeigen, dass auch sonst die Qualität mindestens gleichwertig ist. Es konnte belegt werden, dass die sog. oszillierende Präparation bei Kriterien wie Einfluss auf Oberflächenbeschaffenheit des Zahnes sowie Passgenauigkeit und Randspalt von keramischen Inlays zu gleich guten Ergebnissen führt. Im Sinne einer modernen, minimalinvasiven und substanzschonenden Zahnmedizin können solch alternative Präparationsmethoden dazu beitragen, unerwünschte Schäden an Nachbarzähnen zu reduzieren.

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Marketing und Digitalisierung: Chancen nutzen – Risiken bedenken

Veröffentlicht am 10.12.2018

Eine Bilanz des Marketing-Tags an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg

Von links.: Prof. Dr. Michael Paul, Florian Möckel, Präsident des Marketing Club Augsburg und Prof. Dr. Robert Klein, Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg

(Foto: Iris Zeilnhofer/B4B)Von links.: Prof. Dr. Michael Paul, Florian Möckel, Präsident des Marketing Club Augsburg und Prof. Dr. Robert Klein, Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg (Foto: Iris Zeilnhofer/B4B)Man soll die Vorteile der Digitalisierung für das Marketing nutzen, aber auch die Risiken bedenken, die damit verbunden sind. Denn wohin die Reise geht, bleibt eine spannende Frage. So lautete das Fazit des Augsburger Marketing Tags, der mit über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Unternehmenspraxis und Wissenschaft an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät stattgefunden hat.

Marketing befindet sich mitten auf dem Weg der digitalen Transformation. Zur Frage, wie die Reise auf diesem Weg aussehen könnte, lieferte Prof. Dr. Michael Paul, Inhaber des Lehrstuhls für Value Based Marketing an der Universität Augsburg, sieben Thesen. Ergänzt durch exemplarische Praxisberichte von Unternehmensvertretern zum digitalen Marketing im traditionellen Maschinenbau und in der Außenwerbung waren diese Thesen Grundlagen für die Diskussionen dieses Marketingtags, der vom Marketing Club Augsburg maßgeblich unterstützt wurde.

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Weiterbildung: Selten ein Karrierebeschleuniger

Veröffentlicht am 21.11.2018

Weiterbildung und lebenslanges Lernen gelten heute als Patentrezept für den beruflichen Aufstieg. Ihr Ertrag für die Karriere ist jedoch geringer als gedacht. Denn für Beförderungen, ein höheres Einkommen und größere soziale Mobilität bringen Weiterbildungsmaßnahmen meist nur dann etwas, wenn sie zu einem anerkannten beruflichen Abschluss führen. Berufsbegleitende Kurse und Lehrgänge ohne formalen Abschluss haben dagegen einen viel geringeren Effekt auf die Karriere. Das zeigt eine neue Studie von Martin Ehlert (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) und Christian Ebner (Karlsruher Institut für Technologie).

Jedes Jahr nimmt etwa die Hälfte der Erwerbstätigen in Deutschland an Weiterbildung teil. Mehr als 90 Prozent dieser Kurse sind sogenannte non-formale Weiterbildung: relativ kurze Kurse, die nicht zu formalen, also anerkannten, Bildungsabschlüssen führen. Dazu gehören Computer- oder Sprachkurse sowie Schulungen für neue Produkte oder Geräte. Häufig werden die Lehrgänge von Arbeitgebern finanziert und sind auf die Bedürfnisse des Betriebs ausgerichtet. Formale Weiterbildung, die zum Beispiel zum Meister oder zum Abitur an einer Abendschule führt, macht nur etwa 3 Prozent der von Erwachsenen besuchten Kurse aus.

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Kinder freuen sich über den Verlust des ersten Milchzahns

Veröffentlicht am 12.11.2018

Geschafft: Der erste Milchzahn ist draußen. Foto: proDente e.V./Johann Peter KierzkowskiGeschafft: Der erste Milchzahn ist draußen. Foto: proDente e.V./Johann Peter KierzkowskiAngst, Scham, Freude oder Stolz: Welche Gefühle zeigen Kinder, wenn sie ihren ersten Milchzahn verlieren? Mehrheitlich positive – zu diesem Schluss kommt eine interdisziplinäre Forschungsgruppe der Universität Zürich. In ihrer aktuellen Studie konnte sie zeigen, dass frühere Zahnarztbesuche das emotionale Erleben ebenso beeinflussen wie der Bildungsgrad und die Herkunft der Eltern.

In den ersten Jahren nach Geburt wachsen bei Kindern Milchzähne, die später durch ein dauerhaftes Gebiss ersetzt werden. Ihren ersten Milchzahn verlieren die Kleinen in der Regel im sechsten Lebensjahr: Der Zahn beginnt zu wackeln, lässt sich immer stärker bewegen, bis er schliesslich ausfällt und eine Lücke für seinen Nachfolger hinterlässt. Dieser schrittweise Prozess gehört wohl zu den ersten biologischen Veränderungen am eigenen Körper, die Kinder bewusst erleben. Entsprechend breit ist das Spektrum von Emotionen, die ihn begleiten können. Sie reichen von Freude darüber, endlich zur Welt der Grossen zu gehören, bis hin zu Angst vor dem Verlust eines Körperteils.

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Zwei Tage Zahnmedizin mit Phantomkopf und Mikroskop

Veröffentlicht am 05.11.2018

Üben am Phantomkopf beim Schnupperstudium an der UW/H (Foto: UW/H)Üben am Phantomkopf beim Schnupperstudium an der UW/H (Foto: UW/H)50 Schülerinnen und Schüler sowie Quereinsteiger und Interessierte studierten an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) für zwei Tage Zahnmedizin auf Probe. Am 11. und 12. Oktober 2018 reisten 50 Studieninteressierte aus ganz Deutschland nach Witten, um am 11. Schnupperstudium Zahnmedizin der Universität teilzunehmen. Ein studentisches Gremium der UW/H wählte die Teilnehmer aus 130 Bewerbungen und vergab wieder 10 Plätze als Stipendium.

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Leverkusener Jazztage – Das Musikfestival im Rheinland öffnet seine Pforten zur 39. Edition

Veröffentlicht am 29.10.2018

Logo der Leverkusener Jazztage (Copyright: Leverkusener Jazztage)Logo der Leverkusener Jazztage (Copyright: Leverkusener Jazztage)Gregory Porter Incognito, Candy Dulfer, Randy Brecker Bill Evans, Mike Stern, Naturally7, Wincent Weiss, Thomas Quasthoff, Morcheeba, Seven, Myles Sanko, Querbeat, Jan Garbarek und viele mehr: Die Marke „Leverkusener Jazztage“ festigt sich Jahr für Jahr, und das Festival hat sich zum Musikereignis für ein breites Publikum im Rheinland und Umgebung entwickelt.

Bereits zum 39. Mal finden die Leverkusener Jazztage statt. Das international besetzte Festival genießt unter Fans, Musikern und Kritikern ein außerordentliches Renommee. Mit mehr als 200 internationalen und nationalen Musikern und über 25.000 Besuchern jährlich ist es einer der Höhepunkte im nationalen und internationalen Festival-Kalender. Die bekannten Spielorte sind das Forum, der Scala Club, das Topos, der Sensenhammer und seit 2016 das Erholungshaus. 

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Neues Patent der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH): Fester Zahnersatz trotz massiven Knochenschwunds

Veröffentlicht am 28.10.2018

MHH-Zahnklinik entwickelt funktionsstabiles Gerüstimplantat 

Einer von 21 Patienten, die mit dem neuen Gerüstimplantat versorgt wurden: Dr. Richard I. (Mitte) mit Professor Gellrich (links) wie Dr. Rahlf. Foto: MHH/Karin KaiserEiner von 21 Patienten, die mit dem neuen Gerüstimplantat versorgt wurden: Dr. Richard I. (Mitte) mit Professor Gellrich (links) wie Dr. Rahlf. Foto: MHH/Karin KaiserFeste und funktionstüchtige Zähne bedeuten Lebensqualität. Problemlos sprechen und singen, genussvoll essen und schmecken, lachen und attraktiv aussehen – ohne Zähne ist das alles nicht möglich. Wenn Zähne verloren gehen, gibt es verschiedene Möglichkeiten sie zu ersetzen. Ein Beispiel sind Implantate. Doch festsitzender Zahnersatz kann nur geschaffen werden, wenn noch genügend Kieferknochen als Basis vorhanden ist. Ansonsten muss sich die Patientin oder der Patient zunächst einem monatelangen komplizierten Verfahren mit Knochenaufbau unterziehen.

An der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) setzen die Ärzte stattdessen auf eine neue Methode: Sie implantieren ein funktionsstabiles einteiliges Gerüst, in das der Zahnersatz gesetzt wird. „Mit diesem Verfahren können wir auch Patienten in scheinbar hoffnungslosen Situationen zu einem festen Gebiss verhelfen“, erklärt Professor Dr. Dr. Nils-Claudius Gellrich, Direktor der MKG-Klinik. Die Methode wurde patentiert, sie wird zurzeit nur in der MHH angeboten.

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Bakterien und Immunzellen: Gegenseitige Kontrolle im Zahnfleisch

Veröffentlicht am 16.01.2018

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der MHH und der Universität von Jerusalem: Bakterien und Immunzellen im Zahnfleisch halten sich gegenseitig in Schach

Anneke Wilharm und Professor Dr. Immo Prinz mit einer zellenfärbenden Substanz
(Foto: MHH/Kaiser)Anneke Wilharm und Professor Dr. Immo Prinz mit einer zellenfärbenden Substanz (Foto: MHH/Kaiser)Erfolgreiche deutsch-israelische Forschungskooperation: Die Arbeitsgruppen von Professor Dr. Immo Prinz vom Institut für Immunologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und Professor Dr. Avi-Hai Hovav von der Universität von Jerusalem in Israel untersuchten die Wechselwirkungen von Bakterien und Immunzellen im Zahnfleisch von Mäusen.

Sie fanden heraus, dass bestimmte Immunzellen (gamma-delta T-Zellen) zahlreich im Zahnfleisch an der Grenze zum bakteriellen Biofilm, in dem Bakterien leben, vorhanden sind. Sie sind also im Kontakt mit hunderten von Bakterienarten auf den Zähnen, die – wenn ihre Zusammensetzung im Gleichgewicht ist – beispielsweise vor Parodontose schützen. „Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die gamma-delta T-Zellen und die Bakterien im Zahnfleisch sich gegenseitig in Schach halten“, erklärt Professor Prinz. 

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